Wir freuen uns, dass Dr. Ruediger Dahlke nach der sehr gut besuchten und inspirierenden Veranstaltung 2012 erneut zu uns ins Brühler Gesundheitsforum kommt:

6. April 2016 - Brühler Festhalle

Seine Themen:

Dr. med. Ruediger Dahlke

Das Geheimnis der Lebensenergie

Der Brückenschlag zwischen der veganen Bewegung mit pflanzlich-vollwertigem Schwerpunkt und der Welle glutenfreier Kost mit dem Ergebnis eines weiterentwickelten „Peace-Food“-Konzepts, das noch gesünder noch leichter zum Idealgewicht führt und aus gesundheitlichen Fallen befreit. Statt von einem Extrem ins andere zu verfallen wie in populären Büchern vorgeschlagen, tut sich hier ein geradezu idealer Mittelweg auf, der die Gegensätze versöhnt, beider Vorteile erhält und Nachteile eliminiert. Gleichermaßen kommt es zum Brückenschlag zwischen der vom Licht vermittelten Lebensenergie in Gestalt der Biophotonen und der Lebenswärme, wie sie die TCM kennt. Schließlich wird das Geheimnis des Genalters enthüllt, das uns zurück zu einfachen, noch nicht veränderten Lebensmitteln führt, die uns nicht nur mit Vitaminen, sondern auch den noch wichtigeren sekundären Pflanzenstoffen versorgen und gesund erhalten. Ein aus wissenschaftlichen Studien und meinen persönlichen Erfahrungen aufgebauter Vortrag, der das Leben wandeln und vertiefen kann.

 

Das Schattenprinzip - Die Aussöhnung mit unserer verborgenen Seite

Nach C.G. Jung ist der Schatten das gesamte Unbewusste.
Er ist das Wesen, das wir lieber nicht wären, letztendlich aber doch werden müssen, um zur Ganzheit zu gelangen. Insofern empfinden wir den Schatten,
bzw. unsere »dunkle Seite«, äußerst zwiespältig: Er stößt uns ab und fasziniert zugleich.
Arbeit mit dem Schatten dient der Bewusstwerdung und ist im wahren Sinn des Wortes
Lichtarbeit.
Ruediger Dahlke zeigt in seinem aktuellen Buch, wie wir den eigenen Schatten aufspüren
und konfrontieren, um ihn schließlich annehmen und integrieren zu können. Wer sich auf
die hier vorgestellte Schattenarbeit einlässt, wird offener, freundlicher und toleranter – sich
selbst und anderen gegenüber.

 

Kartenvorverkauf: karten@bruehl-baden.de

Rathauspforte Hauptstr. 1    06202-2003-0

Eintritt Einzelvortrag 10,00 € / AK: 12,00 €

Kombiticket für beide Veranstaltungen:

15,00 € / AK: 17,00 € / freie Platzwahl


 


 

Bericht über die Vorträge von Dr. Dahlke beim Brühler Gesundheitsforum:

Krankheit als Sprache der Seele

Schicksalsgesetze - Spielregeln fürs Leben

Großes Interesse an der Wechselwirkung von Seele und Gesundheit

Gesundheits-Newsletter geht an den Start

Das Brühler Gesundheitsforum konnte mit Dr. Rüdiger Dahlke bereits zum dritten Mal in Folge einen sehr prominenten Gast begrüßen. Der Arzt und Erfolgs-Autor erwies sich als Magnet und so machten sich auch viele auswärtige Gäste auf den Weg nach Brühl. Das Angebot des Brühler Gesundheitsforums richte sich an alle, die ihre Gesundheit erhalten oder noch steigern möchten, betonte der Brühler Bürgermeister und Schirmherr des Forums, Dr. Ralf Göck vor über 400 Gästen in der Brühler Festhalle. Dies sei ganz im Sinne der Salutogenese - der Lehre von der Gesunderhaltung.

Bürgermeister Dr. Ralf Göck (rechts) mit Dr. Axel Sutter und Ruediger Dahlke beim Eintrag ins Gästebuch der Festhalle

 

Bürgermeister Dr. Ralf Göck (rechts) mit Dr. Axel Sutter und Ruediger Dahlke beim Eintrag ins Gästebuch der Festhalle

 

Unter dem Titel „Krankheit als Symbol“ stieg Dr. Dahlke direkt anspruchsvoll in sein Seele und Körper verbindendes Krankheits- und Therapieverständnis ein, wobei seine eloquente Mischung aus höchstem fachlichen Anspruch und lebhaften Anekdoten aus den Erfahrungen mit seinem psychosomatischen Modell ihm die gespannte Aufmerksamkeit des Publikums über immerhin zweimal zwei Stunden sicherte.

Die Deutung und Bedeutung der Symptome einer Krankheit wurden anhand einiger häufiger Krankheitsbilder vorgestellt. Ein krankhaft vergrößertes Herz, wie es bei Herzinsuffizienz, der Pumpschwäche des Herzens, vorkommt, sei nach seiner Auffassung der Psychosomatik zu prüfen, ob man auf der Ebene des persönlichen Lebens die Aufgabe, ein „großes Herz“ zu entwickeln von der seelischen in die körperliche Ebene verlagert habe. Alles, was als Lebensaufgabe nicht auf der angemessenen Ebene des Daseins gelebt werde, könne sich dann auch als Krankheitssymptom auf der körperlichen Ebene äußern.

Hier verwies Ruediger Dahlke unter anderem auf die Bibel: „Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst“ sei von Jesus auch gerade als Aufforderung zur Selbst-Liebe gedacht gewesen. Damit sei natürlich nicht Narzismus gemeint. Doch oft würden wir uns selbst in Gedanken und Worten „fertig machen“. Dies geschehe gleich morgens in der „Folterkammer“ des modernen Menschen, dem Badezimmer, wo viele sich beim Anblick in den Spiegel ausgiebig mit Selbstvorwürfen „foltern“. Dass dies nicht ohne Auswirkung auf Gesundheit bleiben könne, wurde anschaulich und sehr humorvoll demonstriert.

Der Brühler Internist Dr. Axel Sutter animierte die Zuhörer am Ende des Vortrages zur kurzen Einkehr. In einer stillen Minute war jeder aufgefordert, die für ihn wichtigste Botschaft dieses ersten Vortrages im Innern zu erspüren und sich vielleicht auch eine positive Veränderung im Alltag vorzunehmen. Die Kooperation von Ärzten, Heilpraktikern, Physiotherapeuten, Apothekern und weiteren Gesundheitsdienstleistern in der Gemeinde Brühl sei bislang einmalig und im Anspruch einer integralen Gesundheitsfürsorge sehr nachahmenswert, da sich so viel für die Gesundheit bewegen ließe, so Sutter.

Nachdem sich alle im Foyer der neu gestalteten Festhalle gestärkt hatten, konnte Dr. Dahlke mit den „Schicksalsgesetzen“ seine Zuhörer erneut in Bann ziehen. Alles verlaufe nach Spielregeln: „Nur beim wichtigsten Spiel - dem eigenen Leben – kennen wir die Spielregeln nicht“, so Dahlke. So werde nicht beachtet, dass es bei den Gesetzen des Lebens eine Hierarchie gebe und das wichtigste, das Polaritäts-Gesetz, werde oft ignoriert. Ein Überfluss auf der einen Seite bewirke einen entsprechend gleich großen Mangel auf der anderen. Das Resonanzgesetz besage, dass man nur das bekomme, womit man in Resonanz stehe, wozu man eine innere Beziehung aufbaue oder zu dem man einen „Draht“ habe.

Die komische Tragik einer Missachtung jener lange bekannten Naturgesetze wurde von Dahlke humorvoll aufgezeigt. Einen Fußballspieler, der nach der Halbzeit nicht wisse, dass das Spiel jetzt in die andere Richtung weiter laufe, würden wir für „total bescheuert“ halten, so Dahlke wörtlich. Die meisten Menschen würden nach den „Wechsel-Jahren“ um die Mitte des Lebens einfach so weiter machen wie bisher und sich dann wundern, wenn Eigentore fielen.

Trotz fortgeschrittener Stunde wurde die Fragestunde im Anschluss an den zweiten Vortrag rege genutzt, so dass Dr. Göck abschließend ein positives Resümee für das Brühler Gesundheitsforum ziehen konnte. Im Rahmen dieser dritten Veranstaltung nach den Besuchen von Werner „Tiki“ Küstenmacher sowie Pater Amseln Grün im Vorjahr stellte er zudem einen halbjährlichen Newsletter für die Veranstaltungsreihe vor und kündigte noch die Herbstveranstaltung des Forums mit Beiträgen aus den Reihen der ortsansässigen Gesundheitsdienstleister an, „denn eines unserer Ziele ist auch ihre Leistungsfähigkeit aufzuzeigen, dass sie eben sehr gut dazu in der Lage sind, die Brühler und Rohrhofer Bürger wohnungsnah zu versorgen.“

Mit zwei Spargel- und Gemüsekörben aus regionaler Landwirtschaft dankte Dr. Göck abschließend den Doktoren Dahlke und Sutter für einen gelungenen Abend.


 

Artikel in der Schwetzinger Zeitung vom 12. Mai 2012

 

Ruediger Dahlke im Brühler Gesundheitsforum